Praxis
Shopify-Versand schneller machen: vom Bestelleingang zum fertigen Label
Welche Schritte jede Shopify-Bestellung beim Versand durchläuft, wo die meiste Zeit verloren geht und wie du den Ablauf mit DHL spürbar verkürzt.
Der Verkauf ist der schöne Teil. Der Versand danach ist Routine, jeden Tag dieselben Handgriffe. Genau deshalb lohnt es sich, diese Routine genauer anzusehen. Dieser Artikel zeigt, welche Schritte jede Bestellung durchläuft und wo du Zeit zurückholst.
Die Schritte, die jede Bestellung durchläuft
Ohne Werkzeug sieht der Ablauf pro Bestellung so aus:
- Bestellung in Shopify öffnen.
- Adresse ins DHL-Geschäftskundenportal übertragen.
- Label erzeugen, Druckdialog bestätigen, Label aufkleben.
- Zurück in Shopify: die Bestellung als versendet markieren und dabei die Sendungsnummer und den Versanddienstleister eintragen. Die Versandbestätigung an den Kunden schickt Shopify dann automatisch mit raus, sofern die Benachrichtigung aktiviert ist.
Vier Stationen, zwei Fenster, viele kleine Handgriffe, und sie wiederholen sich bei jeder einzelnen Bestellung.
Wo die Zeit verloren geht
Die einzelne Bestellung dauert nicht lang. Das Problem ist die Wiederholung und der Wechsel zwischen Fenstern.
- Hin und her zwischen Shopify und DHL. Adresse hier, Label dort, dann zurück, um die Bestellung abzuschließen.
- Adressdaten übertragen. Jede Übertragung von Hand ist eine mögliche Fehlerquelle.
- Der Druckdialog. Jedes Label öffnet den Dialog des Browsers, den du bestätigen musst.
- Tracking nachtragen. Die Sendungsnummer landet erst dann in Shopify, wenn du sie dort einträgst.
Jeder Schritt für sich ist klein. Bei dreißig oder fünfzig Paketen am Tag summiert sich das zu echter Zeit, und die fehlt an anderer Stelle.
Was sich automatisieren lässt
Die gute Nachricht: Fast jeder dieser Schritte ist immer gleich. Was sich nie ändert, kann ein Werkzeug übernehmen.
- Das Label entsteht direkt aus den Bestelldaten, statt die Adresse von Hand zu übertragen.
- Der Druck läuft ohne Dialog, über einen lokalen Druck-Helfer. Wie das technisch geht, steht im Artikel Versandlabel automatisch drucken.
- Die Bestellung wird automatisch als versendet markiert, die Sendungsnummer landet in Shopify, und die Versandbestätigung geht an den Kunden.
Übrig bleibt für dich: Paket packen, Karton wählen, drucken, aufkleben.
Tastatur statt Maus
Ein unterschätzter Hebel ist die Tastatur. Wer am Packtisch steht, hat die Hände am Karton, nicht an der Maus. Wenn der ganze Ablauf über wenige Tasten läuft, sparst du dir das Zielen und Klicken.
Genau dafür hat PackSprint feste Tastenkürzel: Leertaste erstellt ein DHL Paket, → ein DHL Kleinpaket. Mit K springst du zur nächsten Bestellung, mit J zur vorherigen. Die Kartongröße wählst du mit den Zifferntasten.
Wie PackSprint den Ablauf bündelt
PackSprint fasst die Schritte zusammen, die sonst über zwei Fenster verteilt sind. Ein Tastendruck erstellt das DHL-Label mit deinen eigenen Konditionen, druckt es über ein kleines lokales Druck-Hilfsprogramm, schließt die Bestellung in Shopify ab und benachrichtigt den Kunden. Die passende Kartongröße schlägt die App anhand der Artikelmaße vor.
Du nutzt dein eigenes DHL-Geschäftskundenkonto, also deine eigenen Preise. PackSprint ist kein Zwischenhändler für den Versand, sondern das Werkzeug, das deine Bestellungen mit deinem DHL-Konto verbindet.
Den kompletten Überblick vom Konto bis zum fertigen Paket gibt der Leitfaden zum DHL-Versand mit Shopify.